zeichnung-luchs

… diesen Beitrag schreibe ich speziell für meine Lieblingskünstlerin und beste Zeichnerin der Welt Katja Bröskamp. Auch auf die Gefahr hin, dass sie mir wieder die Ohren langzieht und sagt: »Siehste … und sag mir nicht DU könntest nicht zeichnen.«

Fundstücke aus der Studienzeit überraschen immer

Tatsächlich konnte ich wohl doch mal zeichnen. In den Tiefen meines Archivs habe ich Kreidearbeiten von mir aus dem Jahr 1991 gefunden. Die sind von Natur aus schon staubig aber man kann sie noch erkennen. Alle Arbeiten sind für die Prüfung des Fachs »Zeichnerische Darstellung« entstanden, die man eigentlich in den ersten vier Semestern des Studium der Visuellen Kommunikation ablegt.

Ich habe sie dann im 10. Semester, auf den letzten Drücker abgelegt, da ich mich ohne diesen Schein nicht zum Examen anmelden konnte. (hier merkt man vielleicht schon meine Zähneklapperei wenn es um eine ZEICHNUNG geht) Im Herbst 1991 habe ich dann sämtliche Kurse belegt die verfügbar waren … umringt von Erstsemestern

Münster hat einen Allwetterzoo. Da wird man nicht so nass aber, da ich nicht so schnell zeichnen kann liefen mir die Motive immer viel zu früh weg. Deshalb habe ich gefühlt Tag und Nacht im Naturkundemuseum verbracht.

Kreide und rauhes Papier waren mein Element

Pastellkreide, dunkler Tonkarton und die Rückseite von Packstoff waren meine Elemente. Und dazu viiiel Fingerarbeit. Innerhalb kürzester Zeit hätte man auch meine Finger einrahmen können.

Wenn ich das jetzt nach knapp 25 Jahren wieder sehe könnte ich mir vorstellen die Kreideklötze doch noch einmal wieder hervorzuholen … aber nur mit großen Formaten. Ich kann nicht klein. Diese Pastellarbeiten sind ca. 50 x 70 cm groß.